Wer sind wir?

Das Interregionale Organ für Familienleistungen (ORINT) wurde im Rahmen der Regionalisierung der Familienbeihilfen in Belgien, d.h. am 1.01.2019, durch das Kooperationsabkommen vom 30. Mai 2018 zwischen den 4 Körperschaften geschaffen: der Flämischen Gemeinschaft, der Wallonischen Region, der Gemeinsamen Gemeinschaftskommission (Brüssel) und der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

ORINT hat die Form einer ASBL (Association Sans But Lucratif) angenommen, deren Statuten am 15.03.2019 in den Anhängen des Belgischen Staatsblattes (Belgisches Staatsblatt) veröffentlicht wurden.

Die Gründungsmitglieder des ASBL sind :

  • Iriscare, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in 1040 Brüssel, Rue Belliard 71/2, vertreten durch die geschäftsführende Beamtin von Iriscare, Tania Dekens.
  • Die Flämische Agentur für die Zahlung von Leistungen im Rahmen der Familienpolitik, eine externe autonome Agentur mit Rechtspersönlichkeit, mit Sitz in der Rue de Trèves 9, 1000 Brüssel, nachstehend VUTG genannt, vertreten durch Leo Van Loo, den Geschäftsführer des VUTG.
  • Die Agence pour une Vie de Qualité, genannt AViQ, eine Organisation von öffentlichem Interesse, mit Sitz in 6061, Charleroi, Rue de la Rivelaine 21, vertreten durch Alice Baudine, Generalverwalterin.
  • Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Verwaltungsbehörde, mit Sitz in 4700 Eupen Gospertstraße 1, vertreten durch Norbert Heukemes, Generalsekretär.

Zweck?

Trotz der Regionalisierung der Familienzulagen seit dem 1. Januar 2019 wollen die föderalen Einheiten bestimmte Aspekte des Familienleistungssektors weiterhin gemeinsam verwalten. ORINT wurde gegründet, um diese gemeinsamen Projekte zu koordinieren.

Missionen?

Ständige Missionen

  1. Die Verwaltung des Katasters der Familienzulagen, die mit dem Nationalen Register verbundene Computeranwendung und die elektronischen Datenaustauschflüsse.
  2. Die Tätigkeit des Verbindungsorgans im internationalen Kontext, die Verteilung der Akten über internationale Familienzulagen zwischen den föderalen Einheiten (in Übereinstimmung mit den Anknüpfungspunkten).
  3. Die Verwaltung der archivierten Akten von FAMIFED, sowohl in Papierform als auch digital.
  4. Die Identifizierung der Kinder, deren Rechte auf Familienzulagen in der Wallonischen Region und in der Gemeinsamen Gemeinschaftskommission (Brüssel) nicht aktiviert sind: “Nichtaufnahme”.
  5. Vermittlung zwischen der Flämischen Gemeinschaft, der Wallonischen Region, der Gemeinsamen Gemeinschaftskommission und der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Bezug auf die Anknüpfungspunkte, die Verwaltung der Altlasten, den Informationsaustausch über Familienleistungen und die praktischen Modalitäten der Kompetenzübertragung zwischen den Familienbeihilfekassen.

Vorübergehende Missionen

  1. Die Finanzkontrolle der eidgenössischen Familienzulagenfonds im Hinblick auf 2018.
  2. Alle Operationen im Rahmen der finanziellen Liquidation von FAMIFED nach deren Abschaffung.
  3. Die Bearbeitung von Beschwerden, Mitteilungen und Anfragen, die am Dezember 2018 in der Schlichtungsabteilung von FAMIFED noch nicht abgeschlossen war.
  4. Die Bearbeitung der am 31. Dezember 2018 noch laufenden Sozialbetrugsfälle in der Sozialbetrugsabteilung von FAMIFED.
  5. Die Bearbeitung der am 31. Dezember 2018 beim FAMIFED-Inspektionsdienst noch laufenden Kontrollen von Hausfamilien.